Über Uns

Hinter BeWoJo stehen hauptsächlich 2 treibende Personen

Jo

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Jo Jung – email: jo(at)bewojo.de
 

Anfang der 1990ger Jahre wechselte ich als Schauspieler am Theater zum früheren SDR, nun SWR-, doch jetzt mehr vor der Kamera, und häufig hinter dem Mikrophon. So kam ich u.a. mit etlichen Beiträgen in Berührung, in denen es darum ging, daß Eltern und ihre Kinder, meist Jugendliche, wie vor den Kopf gestoßen waren, als sie aufgefordert wurden hohe Tarif-Kosten zu begleichen, die der Nachwuchs fröhlich- frei beim Herunterladen von Songs und mehr aus dem Internet, oder beim SMSsen- verursacht hatte. Überhaupt fiel mir immer wieder auf, wie leichtsinnig und naiv der Umgang mit Geld und allem Drumherum gehandhabt wird. Auch von Seiten der Eltern. Ein Problem, das sich existentiell durch alle Gesellschaftsschichten zieht.

Schulden führen zu Streit und Unruhe- nicht nur in der Familie, Krankheit durch Armut, Erpressungs-Spielchen auf dem Schulhof, und und und. Und diese wenigen Aspekte sind nur drei von vielen, wenn’s im Geldbeutel nicht stimmt.

“Du bist doch Schauspieler, und schreibst auch gerne“, meinte mein Vater, ein Kinder- und Jugendpsychologe: “Verfasse ein kleines Stück. Unkompliziert, ohne erhobenen Zeigefinger- doch, wenn’s geht- pädagogisch wertvoll. Lachen sollen die Menschen dabei können und am Besten- ein bisschen Mitmachen dürfen. Dann greift es. Und: das Einfache gut machen!“ „Ein  Clownstück für zwei Personen. Das isses.“ Sagte ich:“Das typische komische Duo, das wir alle kennen. Der „dumme August“ der sich mit dem „Weißclown“ kabbelt. Fertig.“

In unserem Fall sind es „Freddi“ und „Alfons von und zu Gibnimm“, die über eine Länge von 40 Minuten für die und mit den Kindern die Welt des Geldes zum Leben erwecken. Die Kinder sind interaktiv eingebunden. Sie singen mit, schütten sich manchmal aus vor Lachen und „Was heißt’n’hier Geld“ passt genau in eine Schulstunde. Vor- wie nachbereitendes Unterrichtsmaterial liegt auch bereit- ganz nach dem Wunsch des Erziehungs- und Bildungs-Plans.

„Bringe ihre Herzen zum Lachen und dann lasse sie denken!“

Victor Hugo

Und vielleicht tragen wir mit unserem Projekt als winzig kleines Zahnrädchen zu mehr Glück und Gesundheit in unserer Gesellschaft bei.

Wolfgang

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Wolfgang – wo (at) bewojo.de
 

Über die letzten Jahre habe ich bei der ehrenamtlichen Durchführung von circa 200 Projekten mit unterschiedlichstem Inhalt in Grundschulen in Baden-Württemberg viel Kontakt zu Kindern und Lehrkräften bekommen. In den unzähligen Gesprächen wurde mir immer mehr bewusst, wie wenig das Thema Geld (ausser mal kurz im Mathematik Unterricht) als Lehrstoff überhaupt behandelt wird.

Da der Umgang mit Geld aber aus meiner Sicht ein elementarer Bestandteil der Grundbildung aller Mitglieder unserer Gesellschaft ist, möchte ich auch mit den Projekten des BeWoJo e.V. einen Beitrag für unsere jungen Mitbürger leisten.

 

Warum in der Grundschule mit Aufklärung über Geld beginnen?

Kinder kommen bereits in der Grundschule mit Geld in Berührung. Ab dem siebten Lebensjahr sind sie bedingt geschäftsfähig. Sie verfügen meist über ihr eigenes Taschengeld, kaufen beim Schulbäcker ein oder bringen den Beitrag zur Klassenfahrt mit. Und dann können die ersten Probleme schon anfangen.

Wer gibt, wer nimmt?

 

  • Wer hat Geld, wer hat keins?
  • Wer kann sich teure Marken leisten?
  • Geld wird gestohlen.

Sicherlich gibt es für jede Klasse individuelle Geschichten, die mit Geld zu tun haben. Fest steht, Kinder machen in dieser Zeit sehr viele Erfahrungen, die sie ein Leben lang prägen. Und dazu gehört auch der Umgang mit Geld.

Warum ein Theaterstück?

Das Theaterstück „Was heißt’n hier Geld“ bewegt Kinder. Das professionelle Schauspielerduo hat lange Erfahrung vor Publikum und besonders vor Kindern. Die Beiden schlüpfen so überzeugend in Ihre Rollen, dass sie ihr junges Publikum emotional mitreißen.

Emotionen bringen die Schüler dazu, sich länger mit dem Thema Geld zu beschäftigen, über die Schule hinaus bis ins Elternhaus. Zusätzlich vertieft die Nachbearbeitung diese Emotionen.